Tourismuskonzept

Die Erstellung eines Tourismuskonzeptes für die Stadt Weißenberg soll Chancen der zielgerichteten touristischen Entwicklung verbessern. Stärken und Schwächen sollen ermittelt und erforderliche Maßnahmen abgeleitet werden.

Ziel ist es, weitere investive infrastrukturelle Vorhaben zu entwickeln, um als Stadt Weißenberg einen Beitrag für den Tourismus zu leisten und die regionalen Akteure in ihrem Engagement zu unterstützen.  

Durch den Stadtrat der Stadt Weißenberg wurde am 05.12.2022 die Vergabe an die FUTOUR-Umwelt-Tourismus und Regionalberatung GmbH, mit ihrem Standort Dresden, beschlossen.
Die Maßnahme wird durch LEADER mit 75% gefördert.
Für die Umsetzung ist ein Zeitraum von 6 Monaten vorgesehen.

Umgestaltung Ortskern Ost

Im östlichen Teil der Kernstadt Weißenberg befindet sich der Großteil der Einrichtungen zur Daseinsvorsorge der Stadt.

Während sich die Einrichtungen stetig weiterentwickeln, konnte die Verkehrserschließung bisher nicht den aktuellen Anforderungen angepasst werden.

Mit dem Planungsprojekt werden die Mängel hinsichtlich des fließenden und ruhenden Verkehrs und des ÖPNV untersucht und Lösungen erarbeitet. Ziel sind Verbesserungen bei Barrierefreiheit und der Sicherheit für Fußgänger, insbesondere für Kinder. Ein weiteres Ziel ist die Planung zur Schaffung einer Kleinsportanlage für Freizeit und Schulsport im Außenbereich der Sporthalle.

Bei der Projekterstellung wurden bereits bekannte Unzulänglichkeiten insgesamt 8 Planungsabschnitten zugeordnet. Daraus ergeben sich welche jeweils für sich investiv umsetzbar und für sich einzeln wirksam sind. Damit soll sichergestellt werden, dass auch bei nicht ausreichenden wirtschaftlichen Möglichkeiten durch Teilumsetzungen eine schrittweise Realisierung erfolgen kann.

Es wurden folgende Schwerpunkte ermittelt, wo Handlungsbedarf besteht:

  • Barrierefreiheit ÖPNV-Haltestellen
  • Sicherheit des Schulweges
  • Zugänglichkeit öffentlicher Einrichtungen
  • Anlage für Schule und Freizeitsport
  • Herstellung der Verkehrsfreiheit des Schulgeländes der Oberschule
  • Verbesserung der Befahrbarkeit für Busse des ÖPNV
  • Parkmöglichkeiten für Veranstaltungen im Bürgerhaus

 

Im Rahmen der Planung wird eine Grundlagenermittlung durchgeführt und die Vorplanung für die einzelnen Teilabschnitte erstellt.

Die Maßnahme wird durch LEADER mit 75% gefördert.

Abriss ehemaliger Bauhof in Kotitz

Auf Grundlage von Fördermitteln, welche die Stadt Weißenberg aus dem Regionalentwicklungsprogram „LEADER“ beantragt und erhalten hat, wurde die Firma Klixer Recycling Service GmbH mit den Abrissarbeiten beauftragt. Nach dem Einsturz der Dachkonstruktion  der mittleren Hallensektion im Winter 2005 war das gesamt Gebäude bis zum heutigen Tage bauaufsichtlich gesperrt. Eine Wideraufnahme der Nutzung der Anlage als Bauhof wurde aus wirtschaftlichen Gründen von seitens der Stadt Weißenberg sowie des Stadtrates im Jahre 2015 endgültig abgelehnt, sodass das Gelände nur noch als Lageplatz genutzt wurde. Die Fertigstellung bzw. die Beräumung des gesamten Geländes sowie die Herstellung als Grünfläche ist noch nicht abgeschlossen. Über die zukünftige Entwicklung des Grundstücks ist noch keine Entscheidung getroffen worden.

Grundhafter Ausbau der Ortsstraße

Die Planung des Straßenbaus in Drehsa "An der Schäferei" wurde im Jahr 2018 beauftragt und durch das Ing.büro IBOS erstellt. Der entsprechende Förderantrag wurde bereits im Jahr 2019 positiv beschieden. Die Finanzierung und damit die Umsetzung war erst im Jahr 2020 möglich. Mitgebaut wird durch die AWG der Regenwasserkanal, die Kreiswerke bauen die Trinkwasserleitung, die ENSO ein Erdkabel und wir für die Breitbandversorgung wiederum ein Leerrohrsystem.

Die Ausschreibung erfolgte öffentlich im März 2020. Durch das Ing.büro IBOS wurde daraufhin die Empfehlung abgegeben, den Auftrag an die Firma STL GbmH Löbau zu vergeben. Dies wurde auch so am 20.04.2020 im Stadrat beraten und beschlossen.

Seit dem 23. Juni 2020 wurde nunmehr mit der grundhaften Erneuerung der Straße "An der Schäferei" in Drehsa begonnen. Der Straßenausbau wird durch LEADER mit 75 % gefördert, während die Regenwasserleitung durch die Förderung des Freistaates mit 25 % unterstützt wird. Insgesamt betragen die Baukosten fas 400.000 €.

Im August 2021 konnte die Baumaßnahme nunmehr abgeschlossen werden.